Alternativer Informationsabend in Meiningen

Seit einigen Jahren zeichnet sich ab, dass immer mehr kulturelle Projekte profitorientierten Interessen weichen müssen und dass immer mehr Künstlerinnen und Künstler in prekäre Lebensbedingungen gedrängt werden. So wird eine Mainstream-Gesellschaft geschaffen, in der Menschen, welche nicht mit der Masse schwimmen, ins Abseits gedrängt werden. Heutzutage ist es dazu nicht mehr notwendig zu offener Repression zu greifen; durch ökonomische Sachzwänge können kulturelle Abwicklungen anscheinend logisch erklärt werden. Doch mit dem Absterben von freier Kunst und Kultur stirbt auch ein Teil unserer Freiheit.

Mit dieser Veranstaltung wollen wir ein Zeichen setzen gegen die Zurückdrängung von alternativen Freiräumen in Meiningen, Erfurt, Berlin und anderswo. Seit einigen Jahren zeichnet sich ein Trend ab, welcher darauf hindeutet, dass immer mehr kulturelle Nischen aufgrund von profitorientierten Entscheidungen weichen müssen. Selbstverwaltete Freiräume, die in den letzten Jahrzehnten erkämpft und gestaltet wurden, werden zunehmend aus den Stadtbildern verdrängt. Besetzten Häusern, Bauwagenplätzen und anderen alternativen Kulturzentren wurde einfach das Existenzrecht entzogen und zur Räumung freigegeben. Sie passten nicht mehr in das kapitalistische Erscheinungsbild von oberflächlichem Konsum und Profit. So wurde meist über Nacht der Traum nach solidarischem Zusammenleben, Selbstbestimmung und direkter Demokratie zerstört.

Diese Tendenz fördert auch die Zunahme von rechtem Gedankengut. Nazis stören sich an kultureller Vielfalt und freiheitlichen und demokratischen Gedankengängen. Deswegen werden im ersten Vortrag rechtsextreme Strukturen in unserer Gegend näher beleuchtet.

Der zweite Vortrag behandelt das Thema: „Fiese Tricks von Polizei und Justiz“.

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